Stabile Anbaufläche
Der Bundesverband der Deutschen Stärkekartoffelerzeuger (BVS) geht in diesem Jahr von guten Erträgen und Stärkegehalten aus. Laut dessen Bundesvorsitzenden Hans-Wilhelm Giere schätzen die Landwirte den Vertragsanbau und die damit verbundene Absatz- und Preissicherheit für ihre Kartoffelernte. Stabilisiert hat sich nach seinen Worten die hiesige Anbaufläche für Stärkekartoffeln mit einem Umfang von 60.300 Hektar in diesem Jahr.
Kurz vor Beginn der diesjährigen Kartoffelernte rechnet der Bundesverband der Deutschen Stärkekartoffelerzeuger (BVS) mit durchschnittlich guten Erträgen und Stärkegehalten. Die mehr als 2.800 Vertragsanbauer können daher nach Einschätzung des BVS-Vorsitzenden Hans-Wilhelm Giere die mit den Fabriken abgeschlossenen Vertragsmengen erfüllen.
"Gerade in bewegten Zeiten, wie sie der freie Kartoffelmarkt derzeit erlebt, schätzen unsere Landwirte den Vertragsanbau und die damit verbundene Absatz- und Preissicherheit für ihre Kartoffelernte", unterstrich Giere. Er sieht darin angesichts der hohen Produktionskosten sowie der volatilen Märkte für freie Ware anderer Verwendungsbereiche der Kartoffel ein hohes Gut. Der BVS-Vorsitzende machte auch deutlich, dass er bei den Produktpreisen keinen Spielraum nach unten sieht.
Stabilisiert hat sich mit einem Umfang von 60.300 Hektar dem BVS zufolge hierzulande nach Jahren mit einer rückläufigen Entwicklung die Anbaufläche für Stärkekartoffeln. Giere hob hervor, dass Deutschland damit im europäischen Trend liege. Auch innerhalb der EU sei eine Trendumkehr bei der Flächenentwicklung zu sehen, berichtete der BVS-Vorsitzende. Eine EU-weite Anbaufläche für Stärkekartoffeln von 220.500 Hektar habe es zuletzt vor vier Jahren gegeben. AgE

